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FRIEDE BRAUCHT VIELFALT – GEMEINSAM FÜR EINE TOLERANTE GESELLSCHAFT - DAS FRIEDENSLICHT 2018

Das Friedenslicht ist im Aachener Dom angekommen.

Vielfalt – ein derzeit ziemlich aktueller Begriff in Politik und Gesellschaft. Das diesjährige Motto des Friedenlichts aus Bethlehem nimmt diesen Begriff auf und schlägt die Brücke zu unser aller Bedürfnis nach friedlichem Miteinander. Um dies zu erreichen braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen. Ein Zeichen dafür setzen bundesweit Pfadfinderinnen mit der Verteilung des Friedenslichts in Deutschland. Auch aus Aachen war eine Delegation unterwegs nach Linz, um von dort das Friedenslicht nach Aachen zu holen. Das Friedenslicht hat bei Ankunft in Aachen mehr als 3.000 Kilometer Reise hinter sich. Entzündet in der Geburtskapelle Jesu wird das Licht alljährlich in die ganze Welt verteilt. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert.Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Einrichtungen und Haushalten leuchtet.

Bildergalerie

VOM BAHNHOF ZUM AACHENER DOM

In diesem Jahr wurde das Friedenslicht von ca. 600 wartenden Menschen am Aachener Bahnhof empfangen, darunter auch belgische Pfadfinder*innen sowie die Malteser-Jugend. Auch für die Bahnhofsmission ist der Empfang des Friedenslichts am 3. Advent mittlerweile Tradition. Vom Bahnhof aus wurde die Delegation in einer Prozession durch die Aachener Innenstadt zum Dom begleitet. Dort begann die bistumsweite Aussendungsfeier des Friedenslichtes um ca. 14.30 Uhr.

Für die Linz-Delegation ist die Aussendungsfeier der Endpunkt eines vollgepackten Wochenendes. „Es ist natürlich schon etwas anstrengend: wir haben auf der Hin- und Rückfahrt zusammen knapp sechs Stunden geschlafen, aber es hat auch jede Menge Spaß gemacht“, so Matthias Koß, einer der Friedenslichtboten. „Vor allem aber fand ich es beeindruckend, mit so vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Linz für dieses kleine Licht im Einsatz zu sein“.

Im Dom wurde das Licht bereits von weiteren ca. 300 Menschen erwartet. PSG-Diözesankuratin Sabine Kock und Thomas Schlütter, Diözesankurat der DPSG, gestalteten den Aussendungsgottesdienst. Die weiteren Mitglieder der Friedenslicht AG,Elisabeth Schmücking und Dane Beckers (PSG) sowie Sara Hürten (DPSG) vervollständigten das Team. Auch in diesem Jahr sorgte eine Band für die musikalische Begleitung der Feierlichkeit.

DAS LICHT IM BISTUM

Die Friedenslichtboten der Pfadfinderverbände und viele andere tragen das Friedenslicht bis Heiligabend in Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, Altersheime, Flüchtlingsunterkünfte und zu den Menschen in der Mitte und am Rande der Gesellschaft. Das Licht verteilt sich im gesamten Bistum.Es brennt in vielen katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen, Moscheen und Synagogen in den Regionen von Aachen bis Krefeld. Von dort können es sich die Menschen mit nach Hause nehmen. Schon seit langem ist das Friedenslicht ein „neuer alter“ Weihnachtsbrauch geworden, mit dem sich die Menschen gegenseitig ein Stück Friede schenken können.

HERAUSGEGEBEN VON

Autor/in:
Sara Hürten
Projektgruppe:
AG Friedenslicht
Verband/Institution:
DPSG/PSG
E-Mailadresse:
s.huerten@dpsg-ac.de
Datum/Zeitraum:
14.12.2018 - 18.12.2018

IMPRESSIONEN

Das Friedenslicht ist im Aachener Dom angekommen.