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GEDENKSTÄTTENFAHRT DACHAU

Führung in der KZ Gedenkstätte Dachau

08.04.2017: Die Abfahrt aus Aachen erfolgte um 07.00 Uhr. Nach der erfolgten Ankunft und Begrüßung wurde mit einer ersten Runde des Kennenlernens begonnen. Es folgten Absprachen zum gemeinsamen Miteinander, das Besprechen der geltenden Regeln während der Gedenkstättenfahrt, sowie eine Erwartungsabklärung mit den Teilnehmenden. Der Abend wurde gemeinsam in Form eines Spieleabends verbracht.

Mit einem Morgenimpuls wurde jeweils vor dem gemeinsamen Frühstück gestartet. Nach dem Frühstück wurde gemeinsam auf den jeweiligen Tag geblickt, dieser inhaltlich angekündigt und vorbereitet. Am Ende des Tages wurde das Erlebte reflektiert und diskutiert sowie aktuelle Bezüge hergestellt. Anschließend wurde der restliche Abend gemeinsam in der Gruppe gestaltet.

09.04.2017: Der erste Programmpunkt bestand aus einer Stadtrallye, um der Stadt München und ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit zu begegnen. Die Stadtrallye wurde mit der Smartphone-Applikation „Actionbound“ in zufällig zusammengesetzten Gruppen durchgeführt. Nach der gemeinsamen Mittagspause fand eine Führung im NS-Dokuzentrum München statt, um die geschichtlichen Hintergründe, die Anfänge des Nationalsozialismus sowie den Nationalsozialismus in München kennenzulernen.

10.04.2017: In der KZ-Gedenkstätte Dachau fand ein mehrstündiger, geführter Rundgang durch die Bildungsabteilung der Gedenkstätte statt. Der Fokus der Führung lag auf dem Konzentrationslagersystem der Nationalsozialisten, dessen Entwicklung und dem Leben im Konzentrationslager. Danach blieben einzelne TeilnehmerInnen, begleitet durch zwei MitarbeiterInnen, in der Gedenkstätte, während die restliche Gruppe ihre Freizeit gemeinsam gestaltete.

11.04.2017: Zunächst erfolgte eine Führung in der Denkstätte Weiße Rose, die den Teilnehmenden den Widerstand, insbesondere den studentischen Widerstand, gegen die Nationalsozialisten näherbrachte. Im Anschluss daran führten wir in der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau ein Zeitzeugengespräch mit Pfarrer Walter Joelsen, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus seiner persönlichen Perspektive seine erste Begegnung mit dem Begriff "Halbjude" erzählte sowie seine Zeit in verschiedenen Arbeitslagern der Nationalsozialisten schilderte. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

12.04.2017: Obwohl bereits am Ende jeden Tages eine Tagesreflexion stattfand, wurde der letzte Tag genutzt, um die vergangenen Tage ausführlich zu reflektieren und die erlebten Eindrücke zu besprechen. Außerdem wurde die Erwartungsabklärung des ersten Tages aufgegriffen. Die Rückfahrt nach Aachen wurde nach dem Mittagessen aufgenommen.

HERAUSGEGEBEN VON

Autor/in:
Yannik Corsten, Lisa Patzelt
Projektgruppe:
Büro der Regionaldekane Aachen-Stadt und Aachen-Land
Verband/Institution:
Büro der Regionaldekane Aachen-Stadt und Aachen-Land Fachbereicht kirchliche Jugendarbeit
Datum/Zeitraum:
08.04.2017 - 12.04.2017

IMPRESSIONEN

Führung in der KZ Gedenkstätte Dachau